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FROM HYBRID SPACE TO HYBRID CODE | VIDEO CHAPTERS

ABSTRACT
FRIEDRICH KITTLER://
ES KÖNNTE SEIN, DASS DAS MODELL UNSERES SEHENS, WIE WIR ES IN DIE APPARATE HINEIN BAUEN, EIN FALSCHES BILD VOM SEHEN IST.
Linsenbasierte Aufzeichnungsverfahren und deren algorithmische Adaption führten dazu, dass sich Software entwickelte, deren Darstellungsmethoden die zweidimensionale Beschreibung einer dreidimensionalen Welt zugrunde liegt. Auf virtuelle Kameras trifft man nicht nur in 3D-Software und Computerspielen, sondern in allen gängigen Programmen zum Compositing von Bewegtbild und Grafik.
Die Entstehung von Medienobjekten durch das Zusammenführen von Samples analogen und digitalen Ursprungs in einem synthetischen Raummodell führt zu einem Typus Raum, den Lev Manovich als Hybrid Space bezeichnet. In seinem Text „Image after THE MATRIX“ von 2004, in dem der Begriff Hybrid Space geprägt wird, bezieht sich Manovich vor allem auf die amerikanische Filmindustrie und deren Entwicklung zur halb analogen, halb digitalen Produktion von Blockbuster Movies.

Doch eignet sich diese Technologie nicht nur, um Schauspieler und ihre virtuellen Doubles in reale oder simulierte Umgebungen zu platzieren. Aufgrund des modularen Aufbaus und der numerischen Repräsentation aller Medienobjekte sind auch andere Kombinationen und Gestaltungsansätze möglich, wie die Montage und Einbettung anderer Medien, etwa die Integration von Typographie. Typographie ist in ihrer zweidimensionalen Erscheinung seit dem Beginn der Filmära auf Zelluloid anzutreffen, zunächst nur als Annotation, schnell dann auch als gestalterisches Element und Objekt.

Um Rückschlüsse auf den Einfluss der Technik auf die Gestaltung ziehen zu können, lohnt sich die Betrachtung der formellen Ausprägung von Gestaltungsansätzen, die sowohl analog als auch digital formuliert sind. Damit verbunden ist die Frage, ob es durch das einheitliche Darstellungsmodell in der Software zur Montage von Film und Typographie zu einer Vermischung der gestalterischen Codes kommt. Lassen sich in der Entwicklung Parallelen zum Aufeinandertreffen von Film und Musik finden? Und wenn ja, gibt es übertragbare Wahrnehmungsphänomene, die es ermöglichen, Gestaltungsansätze zu adaptieren?

CREDITS

 

GENRE:
PLAY TIME:
FORMAT:
RELEASE DATE:

IN COOPERATION WITH



CONCEPTION AND PRODUCTION


SPECIAL THANKS TO

DOCUMENTARY
212 MIN
NARRATIVE DATABASE / PAL 4/3
03/2005

HFF KONRAD WOLF FILM AND TELEVISION ACADAMY BABELSBERG/ EUROPEAN MEDIA STUDIES POTSDAM / UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES POTSDAM

SEBASTIAN PURFÜRST AND
CHRISTIAN MAHLER

PROF. KLAUS DUFKE
PROF. WINFRIED GERLING
PROF. ULLI WEINBERG



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