NEWSPUBLICITYCLIENTSCONTACT
HIGH DYNAMIC RANGE DESIGN | VIDEO CHAPTERS



ABSTRACT
LEV MANOVICH://
FROM MEDIA STUDIES, WE MOVE TO SOMETHING THAT CAN BE CALLED „SOFTWARE STUDIES“ - FROM MEDIA THEORY TO SOFTWARE THEORY
Geht es um die Überführung gestalterischer und kultureller Codes in die Neue Medien, ist zunächst ein Verständnis der Technologie Grundlage der Untersuchung. Welche Prinzipien wirken auf die Gestaltung ein? Welche Gestaltungsstrategien lassen sich weiterführen? Welche müssen überdacht werden? Wo sind Neuansätze möglich?

Die Betrachtung des Wandels von analoger und digitaler Gestaltung und der formelle Umgang mit konvergenten Medien führt zum Tonfilm, der mit seinen ästhetischen Mitteln und dem Anspruch eines Gesamtkunstwerkes ein weites Feld zur Betrachtung und Analyse des Phänomens bietet.

Den Ansatz, die Entwicklung der neuen Medien aus dem Film heraus zu betrachten, verfolgt auch der Medientheoretiker und Kulturwissenschaftler Lev Manovich in seinem 2001 erschienenen Buch „The Language of New Media“. Manovich stellt mit diesem Werk die erste systematische Theorie der Neuen Medien auf und formuliert die fünf so genannten „principles of new media“. Das Buch wird in seinem mediengeschichtlichen Zusammenhang als die ausführlichste Betrachtung seit Marshall McLuhan gehandelt. Seine Theorie entwickelt Manovich examplarisch am Beispiel des russischen Avantgardefilms „Der Mann mit der Filmkamera“ von Dziga Vertov von 1929. In dem Film kommen Prinzipien zur Anwendung, wie etwa die des Compositings oder der Narrative Database, wie sie sich in den digitalen Medien wiederfinden.

Der wichtigste Schritt für die Gestaltung mit digitalen Medien war der Wandel vom Objekt zum Signal. Damit sind die Medien programmierbar und potenziell interaktiv geworden. Das „Soft Media Object“ beschreibt sich durch seine numerische Repräsentation, die Variabilität und Modularität. Darüber hinaus können Gestaltungsvorgänge automatisiert werden. Die digitalen Medien sind zwischen den digitalen Plattformen austauschbar, transcodierbar. Der technische Begriff des Transcoding lässt sich nicht nur auf den digitalen Unicode anwenden, sondern auch auf den kulturellen Code übertragen. Die von Lev Manovich geprägten fünf Prinzipen der Neuen Medien haben einen entscheidenden Einfluss auf die Konzeption und Gestaltung digitaler Objekte. Die Trennung von Inhalt und Form führt dazu, dass Gestalter mit Daten, Datenstrukturen und Datenorganisation konfrontiert sind. Der fixe Endzustand eines Gestaltungsprozesses ist aufgehoben. Jeder User kann in verschiedenen Abstufungen mit den Objekten agieren und sie weiterverarbeiten oder umstrukturieren. Gestalter müssen daher Rahmenbedingungen für den Umgang mit den Objekten definieren.

CREDITS

 

GENRE:
PLAY TIME:
FORMAT:
RELEASE DATE:

IN COOPERATION WITH



CONCEPTION AND PRODUCTION


SPECIAL THANKS TO

DOCUMENTARY
212 MIN
NARRATIVE DATABASE / PAL 4/3
03/2005

HFF KONRAD WOLF FILM AND TELEVISION ACADAMY BABELSBERG/ EUROPEAN MEDIA STUDIES POTSDAM / UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES POTSDAM

SEBASTIAN PURFÜRST AND
CHRISTIAN MAHLER

PROF. KLAUS DUFKE
PROF. WINFRIED GERLING
PROF. ULLI WEINBERG



WATCH IT IN VIMEO COUCH MODE


WATCH IT IN VIMEO ALBUMS
DESIGN STRATEGIES FOR CONVERGING MEDIA: INTRODUCTION | PART I - V
 
  "DESIGN STRATEGIES FOR CONVERGING MEDIA (DSFCM)"
(VIDEO ESSAY COLLECTION, 2005)
"DSFCM:
HIGH DYNAMIC RANGE DESIGN"
(VIDEO ESSAY, 2005)
"DSFCM: AESTHETICAL ASPECT OF
THE SIGNAL- NOISE-RATIO"
(VIDEO ESSAY, 2005)
  "DSFCM:
THE FINE ART OF DESIGNING SILENCE"
(LECTURE, 2012 | VIDEO ESSAY, 2005)
"DSFCM:
THE FINE ART OF DESIGNING NOISE"
(VIDEO ESSAY, 2005)
"DSFCM:
HYBRID SPACE TO HYBRID CODE"
(VIDEO ESSAY, 2005)